Um unsere Website perfekt zu strukturieren und kontinuierlich zu verbessern, verwenden wir Cookies. Durch die Abfrage und Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies implizit zu. Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig. Ausführliche Informationen zu unseren Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie auf der Seite mit den Nutzungsbedingungen und dem Datenschutz.

FAQ

Was sind Omega-3-Fettsäuren?

Omega-3-Fettsäuren sind sogenannte „mehrfach ungesättigte“ Fette. Zu dieser Familie von Fetten gehören verschiedene Fettsäuren, die unser Körper braucht. Sie gelten übrigens als essenziell, denn unser Organismus kann sie nicht synthetisieren, d. h. er kann sie nicht selbst herstellen. Aus diesem Grund müssen wir sie mit unserer Nahrung zu uns nehmen.

Omega-3-Fettsäuren wirken auf unterschiedliche Weise in unserem Organismus und sind lebenslang für seine gute Funktion wichtig – von der Schwangerschaft und der frühen Kindheit bis ins Alter.

Wie hoch ist unser Bedarf?

Der Hohe Gesundheitsrat Belgiens empfiehlt im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung, dass die Omega-3-Fettsäuren 1,3 bis 2 % unserer täglichen Energiezufuhr  decken sollten. Dabei handelt es sich um die Anzahl der Kalorien (kcal), die unser Körper tagtäglich benötigt, um richtig funktionieren zu können. Mit unserem Tool „Zählen Sie Ihre Omega-3-Punkte“ können Sie ihren Omega-3-Bedarf einfach berechnen.

Bei einer täglichen Zufuhr von beispielsweise 2000 kcal wäre die erforderliche Omega-3-Menge 2,9 bis 4,4 g/tag. Das mag wenig scheinen, aber es ist nicht immer einfach, diese empfohlene Menge zu erreichen, weil die Omega-3-Fettsäuren nur in kleinen Mengen in unseren Nahrungsmitteln enthalten sind.

Welche Nahrungsmittel sind Quellen für Omega-3?

Um unseren Bedarf zu decken, finden wir diese Omega-3-Fettsäuren vor allem in bestimmten tierischen oder pflanzlichen Nahrungsmitteln.

  • Fisch: vor allem fette Fische wie Lachs, Hering, Makrele, Sardine usw. Aber auch magerere Fische gestatten uns, unseren Bedarf zu decken, z. B. Kabeljau, Seezunge, Scholle oder Thunfisch (bei Dosen lieber Thunfisch in raps Öl, der mehr Omega-3 enthält, wählen als Thunfisch im eigenen Saft).
  • Omega-3-Eier.
  • Raps-, Nuss- oder Sojaöl und Fischöl.
  • Fette (für Brotaufstriche oder zum Kochen), die sich aus diesen Ölen zusammensetzen.
  • Nüsse.
  • Bestimmte dunkle Blattgemüse können helfen, die empfohlene Omega-3-Zufuhr zu erreichen: Spinat, Brokkoli, Kohl usw.

Das Vorhandensein dieser Nahrungsmittel in der alltäglichen Ernährung kann uns helfen, unsere Ziele zu erreichen. Einige einfache Ratschläge können dazu beitragen, zum Beispiel zweimal pro Woche Fisch zu essen (einmal fetten und einmal mageren Fisch). Sie können auch in Erwägung ziehen, einmal wöchentlich mittags Fisch oder Gerichte auf der Grundlage von Fisch zu essen (Sardinenrillettes, Salat mit Thunfisch in Rapsöl usw.). Wenn Sie Ihre Gerichte würzen, sollten Sie auch daran denken, Öl entweder pur hinzuzufügen oder eine Vinaigrette damit zuzubereiten.

Gibt es gute und schlechte Fette?

Es gibt verschiedene Fettarten. Sie alle sind für ein gutes Funktionieren unseres Organismus erforderlich, aber manche können schädliche Auswirkungen auf unseren Organismus haben, wenn sie in zu großer Menge verzehrt werden. Die „guten Fette“ sind die einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, zu denen die Omega-3-Fettsäuren gehören. Die „schlechten Fette“ sind die gesättigten Fettsäuren, die bei zu hohem Verzehr Gesundheitsprobleme verursachen können, vor allem Herz-Kreislauferkrankungen.

Bei einer ausgewogenen, gesunden und vielseitigen Ernährung entsteht das Gleichgewicht zwischen diesen verschiedenen Fetten auf natürliche Weise. Versuchen Sie immer, der Zubereitung zu Hause den Vorzug gegenüber industriell produzierten Lebensmittel zu geben und ihre Speisen selbst zu kochen. So können Sie selbst über die Qualität Ihrer Nahrungsmittel bestimmen.

Was sind die Vorteile für die Gesundheit?

Allgemein  können die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, darunter die der Omega-3-Familie, zur Vorbeugung vor Krankheiten beitragen:

  • Sie helfen Herz-Kreislauferkrankungen vorzubeugen indem sie entzündungshemmend wirken und einen oft zu hohen Blutdruck senken. Außerdem vermindern Sie die Bildung von Ablagerungen, d. h. die Entstehung eines Blutpfropfens, der ein kleines Blutgefäß verstopfen und dadurch Probleme in Herz oder Gehirn verursachen kann.
  • Sie tragen dazu bei, einen zu hohen Cholesterin- oder anderen Blutfettwert zu senken.
  • Sie können auch dazu bei tragen, psychischen Problemen, z. B. Depressionen, vorzubeugen und ermöglichen eine gute Regulierung unseres Hormonhaushalts.

Warum ist es wichtig, während der Schwangerschaft genug Omega-3-Fettsäuren zu verzehren?

Für das Gewebewachstum und die gute Entwicklung des Gehirns, des Sehvermögens und des Nervensystems des Fötus ist es wichtig, während der Schwangerschaft ausreichend Omega-3-Fettsäuren zu verzehren, vor allem im letzten Vierteljahr. Die Omega-3-Fettsäuren sind nämlich wichtige Bestandteile unserer Zellen.

Besteht ein Risiko beim Essen von Fisch während der Schwangerschaft?

Während der Schwangerschaft sollte Fisch gegessen werden, um eine Deckung des Omega-3-Bedarfs sicherzustellen, aber die Beachtung einiger Tipps kann nützlich sein:

  • Versuchen Sie, Fisch unterschiedlicher Herkunft zu essen.
  • Essen Sie „Raubfische“ (Seeteufel, Wolfsbarsch, Dorade, Aal, Heilbutt usw.) nur einmal in der Woche. Sie stehen nämlich weiter oben in der Nahrungskette und können deshalb etwas mehr Schadstoffe als andere Fische enthalten.
  • Vermeiden Sie den Verzehr von rohem oder unzureichend gegartem Fisch.
  • Vermeiden Sie den Verzehr von rohen oder unzureichend gegarten Schalentieren.
  • Vermeiden Sie den Verzehr von geschälten, gekocht verkauften Krustentieren (Krustentiere selbst kochen).

Benötigen auch Kinder Fett?

Ja, Kinder brauchen Fett! Beim Übergang zur Beikost (um den 4. bis 6. Monat) werden Gemüsemahlzeiten in die Ernährung des Kindes eingeführt. Idealerweise bestehen sie zur Hälfte aus Gemüse, zur Hälfte aus stärkehaltigen Lebensmitteln (ca. 100 bis 125 g von beiden) sowie aus Fett (ca. 2 bis 3 Kaffeelöffel = 10–15 g).

Für diese Mahlzeiten eignen sich alle Gemüsesorten. Bei den stärkehaltigen Lebensmitteln kann man beispielsweise zu Kartoffeln oder Polenta greifen, die gemixt werden. Teigwaren und Gries, die Gluten enthalten, können zwischen dem 4. und 7. Monat eingeführt werden. Wenn es geht, sollten beide Bestandteile bevorzugt gedämpft werden, vor allem die Gemüse, damit möglichst viele Nährstoffe, aber auch der Geschmack erhalten bleiben.

Idealerweise verwenden Sie nicht erhitztes Öl, bevorzugt Rapsöl oder Walnussöl. Sie können jedoch die Fette variieren: Olivenöl, Sojaöl, Margarine oder ungesalzene Butter.

Wie sollte man Öl am besten aufbewahren und welche Gartechnik ist zu bevorzugen?

Omega-3-reiche Fische und Öle zu verzehren, ist eine ausgezeichnete Maßnahme für unsere Gesundheit, aber sie sollten auch so zubereitet werden, dass sie ihren Omega-3-Gehalt bewahren!

Hier drei Tipps, um Ihnen zu helfen:

  • Tipp Nr. 1: Bevorzugen Sie eine sanfte Garmethode.
    Omega-3-Fettsäuren sind nämlich hitzeempfindlich. Zu langes Kochen (mehr als 10 Minuten in der Pfanne und 40 Minuten im Backofen) bei einer zu hohen Temperatur (mehr als 180 °C) können sie beeinträchtigen.
    Um das zu verhindern, sind Gartechniken wie Dämpfen, Kochen in Wasser, in einer Pergamenthülle oder im Wasserbad vorzuziehen, denn bei ihnen steigt die Temperatur nicht über 100 °C.
  • Tipp Nr. 2: Bereiten Sie den Fisch ohne Fett zu.
    Fisch enthält fettlösliche Nährstoffe, das heißt, sie lösen sich in Fett auf. Das bedeutet, dass diese Nährstoffe beim Garen von Fisch im Kontakt mit einem zugefügten Fett in dieses Fett wandern und somit der Nährstoffgehalt im fertigen Gericht geringer ist.
    Den Fisch ohne Fett zu garen, ist mit den oben beschriebenen sanften Gartechniken möglich.
  • Tipp Nr. 3: Bewahren Sie Öle immer vor Licht geschützt auf. Wenden Sie eine möglichst sanfte Garmethode an oder erhitzen Sie Öl überhaupt nicht. Es gibt übrigens mehrere Ölarten mit vielfältigen Geschmacksrichtungen, ideal für kalte Gerichte wie z.B.:
    - Salate: Blattsalat, Teigwaren, Reis, Nizza-Salat, Linsen, Gemüse- und Kartoffelsalat.
    -Salatdressing, selbstgemachte Mayonnaise
    - Gazpacho, Auberginenkaviar, Hummus ...

Besteht ein Risiko, zu viel Omega-3-Fettsäuren zu verzehren?

Das Risiko, zu viel Omega-3-Fettsäuren zu essen, ist sehr unwahrscheinlich! Allgemein verzehren wir im Alltag nicht genug davon. Es müsste deshalb eine sehr große Menge aufgenommen werden, bevor eventuell ein Gesundheitsrisiko bestehen könnte.

Ansprechpartner

Adresse :

Equilibrium Industrial Partnership
Rue de Merckhof, 113
B-4880 Aubel

Business Coordinator :

Patrick Schifflers
+32(0)474 99 59 11

Kommunikation :

Laboiteacom
+32 (0)87 33 73 32
info@laboiteacom.be

© 2017 G.I.E. Equilibrium ESV, rue de Merckhof 113, 4880 Aubel, Belgique - BCE 0882.013.080 - RPM Verviers - sabrina.damsin@dumoulin.eu - Impressum - Nutzungsbedingungen und Datenschutz